Franz Hasler AG Holzbau
Franz Hasler AG ist Produzent von Systemholzbau, Holzbau, Treppen und Zimmerarbeiten, Baubiologie-Beratung
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Das innovative Gesamtkonzept
Der Passivhausstandard ist ein kostengünstiger Ansatz,
den Energiebedarf von Neubauten entsprechend den globalen Erfordernissen
der Nachhaltigkeit auf ein Minimum zu reduzieren und dabei
gleichzeitig den Wohnkomfort zu verbessern. Er bietet damit
eine Grundlage, den verbleibenden Energiebedarf von Neubauten
komplett durch erneuerbare Energien zu decken, und zwar sowohl
unter Berücksichtigung der begrenzten Verfügbarkeit
auch der erneuerbaren Energieträger als auch unter Berücksichtigung
bezahlbarer Mehrkosten.
Grundphilosophie 1: Optimierung des ohnehin Erforderlichen
Kostengünstig ist der Ansatz deshalb, weil er nach dem Prinzip der
Einfachheit auf eine Optimierung der ohnehin erforderlichen Komponenten
eines Gebäudes setzt: Der Gebäudehülle, der Fenster und
der aus hygienischen Gründen sinnvollen automatischen Lüftung.
Indem er die Effizienzverbesserung dieser Komponenten soweit treibt, daß auf
ein separates Wärmeabgabesystem verzichtet werden kann, ergeben sich
Einsparungen, die den Mehraufwand für die Effizienzverbesserung mitfinanzieren.
Grundphilosophie 2: Verlustminimierung vor Gewinnmaximierung
Grundprinzip von Passivhäusern ist es, vorhandene Wärme möglichst
konsequent am entweichen zu hindern (Vorrang der Verlustminimierung). Theoretische
Modellrechnungen und praktische Erfahrungen mit zahlreichen Projekten zeigen,
daß eine solche Strategie unter mitteleuropäischen und vergleichbaren
Klimabedingungen grundsätzlich effizienter ist als Strategien, die
vorrangig auf die passive oder aktive Solarenergienutzung setzen.
Ein Passivhaus kann kosteneffizient gebaut werden
Die kapitalisierten Gesamtkosten (Investitionen in das Gebäude einschließlich
Planung und Haustechnik plus Betriebskosten über 30 Jahre) sind nicht
höher als in einem durchschnittlichen Neubau.
Quelle:
Energieinstitut Vorarlberg
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