Franz Hasler AG Holzbau
Franz Hasler AG ist Produzent von Systemholzbau, Holzbau, Treppen und Zimmerarbeiten, Baubiologie-Beratung
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Das Passivhaus
Der Begriff "Passivhaus" bezeichnet einen Baustandard.
Dieser ist mit verschiedenen Bauweisen, -formen und -materialien
zu erreichen. Er ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehaus-(NEH)-Standards.
Der Begriff "Passivhaus" kennzeichnet ein Gebäude, in dem
ein behagliches Innenklima im Sommer wie im Winter ohne ein separates Heizsystem
gewährleistet werden kann. Dies setzt vor allem voraus, dass der Jahreswärmebedarf
nicht über 15 kWh/(m²a) liegt.
Der noch erforderliche Restwärmebedarf kann dann durch eine Erwärmung
der Zuluft über das ohnehin vorhandene Lüftungssystem erfolgen.
Passivhäuser brauchen etwa 80% weniger Heizenergie als Neubauten nach
der deutschen Wärmeschutzverordnung 1995.
Der Name "Passivhaus" leitet sich daher ab, dass im wesentlichen
die "passive" Nutzung der vorhandenen Wärme aus der Sonneneinstrahlung
durch die Fenster sowie der Wärmeabgabe von Geräten und Bewohnern
ausreicht, um das Gebäude während der Heizzeit auf angenehmen
Innentemperaturen zu halten.
In einem Passivhaus soll gleichzeitig auch der sonstige Energiebedarf,
insbesondere der Strombedarf für Hausgeräte u. ä., durch
Einsatz effizienter Technik minimiert werden. Ziel ist es, dass der gesamte
Endenergiebedarf für Heizung, Warmwasser und Hausgeräte 42 kWh/(m²a)
nicht überschreitet. Dies liegt mindestens um den Faktor 4 niedriger,
als die spezifischen Verbrauchswerte von Neubauten nach den jeweils geltenden
Vorschriften in Europa.
Quelle:
Energieinstitut Vorarlberg
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